It´s a rainy day!

Es regnet in strömen, aber richtig gekleidet kann mir der Regen nichts anhaben und einem fröhlich-feuchten Spaziergang mit Hund Wilson steht nichts mehr im Wege! Also rein in die Gummistiefel, schnell einen Trenchcoat überwerfen, Leine und Regenschirm schnappen und raus in den Park!

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Beim Stichwort Trenchcoat denke ich unmittelbar an einer meiner Lieblingsfilmszenen, wer kennt sie nicht: mitten im New York küsst sich leidenschaftlich ein Paar im strömenden Regen, beide Tragen den Mantelklassiker –bei dem Mann handelt es sich um George Peppard, bei der Frau um die zauberhafte Audrey Hepburn und ich meine natürlich die unvergessliche Szene von Frühstück bei Tiffany, die uns zeigt wie ausnahmslos zeitlos und stilvoll ein Trenchcoat, selbst beim größten Regen, ist.

Eben diese Schauspielerlegenden wie Audrey Hepburn, Humphrey Bogart in Casablanca oder Peter Falk, bekannt als Inspektor Columbo machten den Trenchcoat in der Mode unsterblich.

Modegeschichte:

Die Geschichte des Klassikers begann aber schon viel früher. 1897 entwickelte Thomas Burberry Garbadline, einen innovativen, wasserabweisenden Baumwollstoff. Das Gewebe revolutionierte die Regenbekleidung, da dieser Stoff nicht nur extrem robust und strapazierfähig ist, sondern auch atmungsaktiv und besonders witterungsbeständig. Das Geheimnis des Gewebes liegt in der Webart, Garbadine wird aus einem kompakten Twill-Garn gewebt mit mehr als 100 miteinander verbundenen Fäden pro einen Zentimeter Stoff. Die kleinen Lücken, die nur unterm Mikroskop ersichtlich sind erlauben dem Stoff zu atmen weisen aber durch die Kompakte Struktur regen effektiv ab. Burberrys Durchbruch kam, als das britische Militär Mäntel orderte. Thomas Burberry entwickelte so den „Schützengraben-Mantel“ (trench ist der englische Name für Schützengraben) –er fügte Schulterklappen für die militärischen Rangabzeichen hinzu und an den Stoffgürtel kamen D-förmige Ringe um z.B. Handgranaten und Fernglas daran zu befestigen. Ab 1914 war das Kleidungsstück dann auch ein fester Bestandteil der Uniformen britischer Offiziere.

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Nach dem Krieg etablierten Filmstars, Künstler und die Royals den praktischen Mantel in der Mode. Heute ist der Trenchcoat ein zeitloses Kleidungsstück und nicht mehr aus unseren Kleiderschränken wegzudenken.

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Er passt zu fast jedem Wetter und Anlass und man kann ihn mit nahezu allem stylen- er passt zur Jeans, zur Stoffhose, zum Abendkleid genauso wie zum Anzug oder zum modischen Rock. Klassischerweise ist der Trench zweireihig geknöpft, beige und verfügt über die Schulterklappen und den typischen Koller –eine zweite Lage Stoff über der Schulterpartie, die es ermöglicht dem Regen besser abzulaufen. Die Ärmel des Mantels sind gerade geschnitten und können im Bereich des Bündchens reguliert werden.

Bis heute werden bei Burberry die Mäntel nach der traditionellen Art und mit viel Handarbeit gewebt. Es bedarf über 100 Arbeitsschritte und etwa drei Wochen Handarbeit bis ein Mantel der legendären Marke fertiggestellt ist.

Das erklärt auch den exorbitant hohen Preis, den man für so einen Mantel hinblättern muss. Für all diejenigen, die sich diesen Luxus nicht leisten wollen oder können gibt es gute Nachrichten, den längst gibt es den Klassiker von fast allen Marken von A wie Acne Studios bis Z wie Zara und das in allen Preisklassen! 🙂

Ich bin dem Klassiker längst verfallen und hoffe, dass die Geschichte des Trenchcoats niemals enden wird.

Auf meinem regnerischen Spaziergang, kombiniere ich meinen Trench mit schwarzer Skinnyjeans, einem klassischen Ringelshirt und mit, passenderweise zum Wetter, Gummistiefeln.

 

 

img_6888Trenchcoat & Schal: Burberry; Ringelshirt: Hallhuber; Skinny:Karen Millen; Boots: Hunter; Regenshirm war ein Werbegeschnenk des Berliner Nachtclubs „The Pearl“

Shop my Style

Gefällt euch mein Look? Hier könnt ihr ihn nachchoppen 😉

 

Ringelshirt: GANT, hier

Gummistiefel: Hunter, hier

Regenshirm: Pierre Cardin, hier

Schal: Fraas, hier

Skinny Jeans: Karen Millen, hier

Trenchcoat: Burberry, hier

 

Liebe Grüße,

Magdalena

 


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