Bali -die Insel der Götter (Teil 1)

Ich wollte schon immer nach Bali, spätestens seit dem Bucherfolg „Eat, Pray, Love“, welcher auch mit Julia Roberts u.a. auf dieser Trauminsel verfilmt wurde. Und ich wurde nicht enttäuscht, meine Erwartungen wurden gar mehr als übertroffen –eins kann ich sagen, es war bis jetzt mein schönster Urlaub! 🙂 ❤

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Saatgrüne Reisfelder und Meer. Hohe Vulkanberge und wilder Dschungel. Ellenlange weiße und schwarze Traumstrände. Ganz viel Lebensfreude und eine unglaubliche Architektur -das alles ist Bali!

Die Götter müssten ihr Füllhorn exakt über dieser kleinen Insel ausgeschüttet haben und die übrige Welt hat nur den Rest abbekommen. Es ist ein Traum! Es ist magisch!

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Bali wird nicht ohne Grund Pulau Dewata – die Insel der Götter genannt. Es gibt keine andere Ecke der Welt, in der es so viele Tempel auf kleinem Raum gibt wie auf Bali.

Es gibt tausende von Tempelanlagen – Haupttempel, Dorftempel, Tempel für besondere Anlässe. Zudem haben alle Familien auch noch Ihre eigenen Haustempel.

Und wo man auch hinschaut, ob im Auto auf dem Armaturenbrett, auf Mauern, in den Schreien oder auf dem Fußboden vor den Geschäften, überall findet man Opfergaben: kleine aus Bananenblättern geflochtene Körbchen gefüllt mit Blüten, Reis, Früchten, Süßigkeiten und Räucherstäbchen. Mit diesen Opfergaben will man vor allem die mächtigen Dämonen besänftigen und die Götter gnädig stimmen.

Balis Kultur ist einzigartig und bis heute haben die Balinesen ihre Kultur erhalten. Sie spielt eine ganz wichtige Rolle im Alltag jedes Balinesen. Sie haben den unbedingten Willen, dem Leben Schönheit abzubringen und die Insel den Göttern zum Gefallen einzurichten. Das sieht man in der unglaublichen Ästhetik dieser Insel -an atemberaubenden Orten stehen architektonisch faszinierende Bauwerke im balinesischen Stil, die die Natur feiern.

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Jeder sollte einmal die einzigartige Magie dieser Insel erlebt haben. Bali hat etwas ganz Besonderes. Die Atmosphäre auf dieser Insel ist einfach magisch! Überall hängt ein Duft von Frangipani, Jasmin und Räucherstäbchen in der Luft und irgendwo erklingt stets leise und besänftigend ein Klangspiel im Wind oder Gamelan-Musik. Überhaupt spielt Musik und Tanz auf Bali eine große Rolle.

Sobald man den Flughafen in Denpasar verlässt, wird man hineingezogen und taucht ein in einen Sog aus Farben, Düften und Aromen.

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Selamat datang! –Herzlich Willkommen, wird man von den Einheimischen geheißen, und die Menschen auf der Insel, was soll ich sagen, die sind einfach wunderbar! Welch entspanntes und freundliches Volk! Ihr Lächeln ist einfach herzerwärmend und ansteckend zugleich. Die Balinesen sind zudem sehr aufgeschlossen, haben immer Lust ein wenig zu Plaudern und es macht Spaß sich mit ihnen zu unterhalten. Ein besonderer Dank gilt hier unserm Fahrer Kadek, der nicht nur ein unglaublich toller Guide war, sondern auch ein guter Freund.

Übrigens, wusstet ihr, dass Laut einer Studie die Indonesier die glücklichsten Menschen der Welt sind?! Ich kann es inzwischen sehr gut nachvollziehen!

Vielleicht liegt es an der Religion, sie spielt auf Bali eine große Rolle und prägt das alltägliche Leben. Sie ist sowohl für Kunst wie auch für die Kultur der Balinesen entscheidend. In Bali leben über 90% Hinduisten. Offiziell heißt die Religion der Balinesen Agama Hindu Dharma. „Gott ist in Allem“ oder anders gesagt: „Alles ist Gott.“
Oberste Götter sind der Schöpfer Brahma, der Bewahrer Vishnu sowie der Zerstörer und Erneuerer Shiva. Zusammen bilden sie die heilige Dreifaltigkeit.

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Neben ihnen gibt es unzählige weitere Gottheiten – zuständig für Fruchtbarkeit, Glück, Weisheit und vieles mehr. Für jede Lebenslage gibt es einen zuständigen Gott. Sie alle sind jedoch nur Manifestationen des einzigen wahren Gottes: Sang Hyang Widi Wasa. Es vergeht nicht ein Tag, an dem nicht irgendwo auf Bali eine festliche Zeremonie stattfindet. Es gibt unzählige religiöse Feste. Der Bali-Festkalender (Pawukon) verzeichnet allein 200 feierliche Anläse pro Jahr bei denen Fürbitten für einzelne Tempel bzw. Dörfer oder die gesamte Glaubensgemeinschaft abgehalten werden. Dazu kommen die vielen individuellen rituellen Zeremonien im Lebenslauf eines Menschen, welche die Wendepunkte des Lebens markieren.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich das Essen auf Bali. Dieses ist nicht nur sehr günstig, sondern auch noch ausgezeichnet! Raffinierte Currys, zarte Fleischspieße, knuspriges Geflügel, hervorragende Fischgerichte und exotisches Gemüse. Dazu gibt es immer Reis, ohne den eine Mahlzeit nicht vollständig wäre – Balis Küche ist vielfältig und das Essen ist immer frisch.

Überwältigend ist auch die Vielzahl der Früchte: Es gibt süße Mangos und Papayas, die rothaarigen Rambutan, duftende Mangostinos und schlangenhäutige Salak, die riesige Jackfrucht, säuerliche Sirsak, erfrischende Passionsfrucht und – nach Meinung der Indonesier – die Königin aller Früchte: die stachelige Durian, deren käsiger Geruch schon allein den Magen umdreht – ich habe mich übrigens nicht getraut diese „Stinkfrucht“ zu probieren! 😛

Ich hoffe ich konnte euch diese wundervolle Insel etwas näher bringen. Über meine persönlichen Highlights auf Bali werde ich noch ausführlich im zweiten Teil meines Reiseberichtes schreiben.

Liebe Grüße,

Magdalena

 

 

 

 

 

 

 

 


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